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Salzstreuen: verboten und umweltschädlich
von Presseamt | 13. Januar 2009 16:51
Die Lübecker Straßenreinigungssatzung überträgt dem Grundstückseigentümer die Pflicht zur Schnee- und Glättebeseitigung, der dem Grundstück anliegenden Gehwegen. Immer wieder ist zu beobachten, dass einige Hausbesitzer Salz streuen. Der Bereich Umweltschutz der Hansestadt Lübeck weist deshalb noch einmal darauf hin, dass das Streuen von Salz und auftauenden Mitteln laut Straßenreinigungssatzung auf Gehwegen und Plätzen verboten ist. Es dürfen dafür nur abstumpfende Stoffe Verwendung finden.
Streusalz verursacht Schäden an Straßenbäumen und Sträuchern. Natriumchlorid als Hauptbestandteil des Streusalzes verdrängt die im Boden für die Pflanzen verfügbaren Nährstoffe, wie Kalzium und Magnesium. Auch für Haustiere ist Streusalz schädlich – es verätzt die Pfoten der Tiere. Das Grundwasser und die Flüsse werden belastet. Eine Versalzung der Trinkwasservorräte kann die Folge sein. Darüber hinaus erschwert Streusalz die Klärung der Abwässer in der Kläranlage. Um die Umwelt vor negativen Auswirkungen zu schützen, empfiehlt der Bereich Umweltschutz im Handel nach Streumitteln mit dem blauen Umweltengel (“Umweltzeichen, weil salzfrei”) zu fragen oder abstumpfende Mittel wie Sand, Splitt oder Granulat zu verwenden.
Tags: Umwelt
Themen: HL Presseamt | 5 Kommentare »

14.Januar 2009 um 02:14 |
Ach was verboten. Ja ja verboten, verboten, überwachen, kontrollieren, bußgelder kassieren,schmiergelder einsacken, steuergelder verschleudern. Aber pausenlos wir müssen dies verbieten wir müssen das verbieten. Das Volk sollte das ganze Parasitenpack abschütteln und aufhängen. Wie Krebsgeschwulste saugt uns das nichtsnutzige Pack aus und erzählt uns dann immer die Kassen sind leer und wir müssen sparen. Nein das Pack muß radikal weg und plötzlich ist genug für alle da und wir brachen das pack nicht noch lebenslang fett zu füttern. Ich brache keine beamten. ich kann alles selbst nicht wie diese Stutzer die demnächst noch zum Hinternabwischen nen 1 eurojobber brauchen. Beseitigt das Pack und ihr werdet frei sein. die sind ohne uns arbeitende dem hungertod anheim gestellt. warum sollen wir uns von dem pack eigentlich wie dumme kinder bevormunden lassen. das gesindel ist so notwendig wie gefärbte haare. von wegen die halten die organisation der zivilisation aufrecht. Die Zivilisation ist ja nur dafür da das pack lebenslang ohne arbeit fett zu füttern. weg mit dem pack!
16.Januar 2009 um 14:01 |
Sie scheinen ja ganz schön frustriert zu sein- nicht wahr?! Dennoch sind die Argumente der PM “Salzstreuen” völlig korrekt und tragen zur Aufklärung der Bevölkerung bei. Und um Aufklärung um unsere Umwelt zu schützen ging es ja in diesem Artikel, nicht um Verbote.
13.Januar 2010 um 17:41 |
Da hatten wir nun zu Beginn des neuen Jahres 2010 endlich einmal wieder Schnee und die Nation bricht fast zusammen.
Streusalzverbot für die Bürger!!! Eine gute aber auch sehr fragwürdige Gesetzgebung!
Streusalz ist Umweltschädlich!!!
Die Straßendienste verteilen aber unendlich viele Tonnen Streusalz auf die Straßen.
Wo bleibt da der Umweltschutz???? Die Autos und LKW`s müssen fahren, damit der Rubel rollt! Davon provitieren diejenigen sehr gut, die dem Bürger die Nutzung von Streusalz verbieten.
So kann ich den Unmut von Peter Weinhold (Beitrag 1.) sehr gut verstehen.
13.Februar 2010 um 14:04 |
Bei jedem Gesetz muss man auch mal den Bürger aufklären inwiefern die Schädigung überhaupt bestehen soll. Wo stehen denn die meisten Bäume? Am Rand von Autobahnen und Landstraßen. Dort wird mit Salz gestreut. Umweltschädlich aber egal. Wo stehen in Städten Bäume? Am Rand der Straße, die Gehwege abtrennend. Wo wird Salz gestreut? Genau an diesen Straßen. Wer verursacht wohl das Spritzwasser dass dann dafür sorgt dass dieses Streusalz an die Bäume kommt? Der Fußgänger bestimmt nicht. Und by the way: Das Salz aus den gestreuten Straßen kommt ebenfalls ins Grundwasser. Was also könnte wirklich geschädigt werden außer der eigenen Hecke (wenn das Haus denn eine hat)?
Auch das Argument mit den Pfoten unserer 4Beiner zieht nicht. Der Split drückt sich auch in die Pfoten und kann diese empfindlich verletzen, hingegen kann man Verätzungen durch das Salz vorbeugen, indem man danach dem 4beinigen Freund die Pfoten putzt (Wir streifen unsere Schuhe ja auch ab bevor wir in die Wohnung gehen). Aber das kann man vom Hundeliebhaber natürlich nicht erwarten dass er sich für den treuesten Freund des Menschen ein wenig Arbeit macht, gelle?
Sorry, aber wenn man schon Gesetze erlässt sollte man diese dem Bürger auch verständlich machen. Das Wort Umweltschutz allein zieht nicht mehr. Man muss es auch logisch begründen können. Wenn man aber dem Bürger verbieten will, was man selber auf der Straße macht, dann ist das kontraproduktiv.
13.Februar 2010 um 14:34 |
Freie Fahrt für freie Bürger – und das zu jeder Jahreszeit?
Ganz klar nein!
Der Winter 2009 / 2010 hat es eindeutig bewiesen. Alle möchten Natur und Umweltschutz, aber wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist, ja dann doch bitte möglichst tonnenweise Salz auf Fahrbahnen sowie Fußgängerwege und scheiß auf die Natur? Aber genau diese wird sich am Ende als stärker erweisen! Die Menschheit in ihrer Arroganz und als größtes Krebsgeschwür auf diesem Planeten wird nach ihrem Untergang keinen Verlust darstellen.