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    Ratzeburg- Demonstration am 02.02.2008

    von Polizeimeldungen | 2. Februar 2008 16:47

    Ratzeburg (ots) - Am heutigen Tag fand in der Zeit von 11.00 Uhr bis etwa 13.30 Uhr in Ratzeburg eine ordnungsgemäß angemeldete Demonstration unter dem Motto: "Enough is Enough"- Gegen Nazistrukturen und rechten Konsens in Ratzeburg und überall! Zeigt einer weiteren Stadt, dass sie ein Problem hat! Nach einer kurzen Auftaktkundgebung am Ratzeburger Bahnhof, setzte sich der Demonstrationszug mit ca. 300 Teilnehmern gegen 11.30 Uhr in Bewegung. Die vereinbarte Marschstrecke war: Bahnhofsallee- Matthias- Claudius- Straße- Albsfelder Weg- Möllner Straße- Lüneburger Damm- Unter den Linden- Parkplatz Unter den Linden/ Abschlusskundgebung. Die Versammlung verlief friedlich und war gegen 13.25 Uhr mit einer kurzen Abschlusskundgebung auf dem Parkplatz Unter den Linden beendet. Durch den störungsfreien Verlauf kam es zu keinen vorläufigen Festnahmen und Gewahrsamnahmen von Versammlungsteilnehmern. Die Polizei war mit ca. 300 Beamten im Einsatz, um eine friedliche Ausübung des verfassungsrechtlich verankerten Rechtes auf Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Grundgesetz) und des Rechtes auf freie Meinungsäußerung (Artikel 5 Grundgesetz) zu gewährleisten. Der Grund, der zur Anmeldung der Demonstration geführt hatte, war eine körperliche und verbale Auseinandersetzung am 25.12.2007 um 01.56 Uhr in einer Ratzeburger Gaststätte zwischen Personen des bürgerlichen und des rechten Spektrums. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wurde ein Hamburger Student erheblich verletzt. Diese Auseinandersetzung schürte das Gerücht in der Öffentlichkeit, die Polizei wäre nicht eingeschritten. Aufgrund dieser falschen Tatsachenbehauptung wurde in Teilen der Bevölkerung eine sehr emotionale geprägte Stimmungslage erzeugt. Die Polizeidirektion Ratzeburg nutzt diese Gelegenheit, um noch einmal auf folgendes hin zu weisen: Bei dem Vorfall in der Nacht auf den 25.12.2007 war die Polizei bereits wenige Minuten nach der Tat am Einsatzort. Unmittelbar nach Aufnahme des Sachverhalts, fertigten die eingesetzten Polizeibeamten eine Strafanzeige und leiteten somit ein Ermittlungsverfahren aufgrund eines Körperverletzungsdelikts ein. Der Tatverdächtige und jetzige Beschuldigte in diesem Verfahren wurde noch während der Sachverhaltsaufnahme am Tatort von den eingesetzten Polizeikräften vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort blieb er bis zum kommenden Morgen. Die Behauptungen, dass die Polizei nicht oder erst nach öffentlichem Druck tätig geworden war, entsprechen nicht den Tatsachen! Sonja Kurz Pressestelle Wichtiger Hinweis: Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Original-Pressemitteilung der Polizei. Sie wurde automatisch in unseren Dienst übernommen und von uns redaktionell nicht bearbeitet.

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